Weihnachts-Countdown: Tag 12 – 8

marvi_2018_07_palmen

Countdown to Christmas – Days 12 – 8 Sonia was right! Wanting to publish a blog every day was way too ambitious, particularly before Christmas. But in our review of 2018, July, August and September have become one overheated blurr in my mind anyway. Our heat wave started and as we know now it was the second hotest summer since weather recordings started. But it was not the heat that was getting to me, it was the drought.

As you have seen in California this year, living in or near a forest is potentially deadly in a drought. Therefore the best husband of all bought various kinds of sprinklers to water the plants and trees outside the flowerbeds. My theory being that in the event of a wild fire, they would not burn like tinder, giving us the time to escape. But even with all that technical help, watering the plants seemed to take up most of the days (and nights). Because I wanted to save time I used two watering cans simultaneously, filling one while watering the flower pots with the other. Dragging around 10 kg watering cans every day was not exactly healthy. Sooner or later something’s gotta give and middle of August my back did. My chiropractor sister did what she could and I took more painkillers in the next weeks than I had taken for the last 5 years combined but whenever I was feeling better, one false move and I was back to square one. So while I became the resident patient of our „Waldklinik“ the cats marched from one cool spot to the next.

And if you thought the heat was over in September, think again! On the plus-side, we grew our own lemons and olives (!) and the pomegranade produced fruit for the very first time. Our foster cactus could not stop blooming and we had the most beautiful sunflowers ever.

________________

Sonia hatte recht: Jeden Tag einen Beitrag zu veröffentlichen, war vielleicht doch etwas zu ehrgeizig, gerade vor Weihnachten. Allerdings kann ich in unserem Rückblick auf 2018 Juli, August und September problemlos zusammenfassen, denn diese Monate verschmelzen miteinander in der damals herrschenden Hitzewelle. Gerade erst wurde das Wort „Heißzeit“ zum Wort des Jahres gekürt, weil es unsere aktuelle Klimasituation besonders gut widerspiegelt. Oder wie hießt es im besten Tweet des Sommers: „Seit Jahren sagen wir den Kindern sie sollen die Teller leer essen, sonst gibt es schlechtes Wetter! Was haben wir jetzt davon? Dicke Kinder und Hitzewelle!“ Fakt ist, dass der Sommer 2018 der zweitwärmste Sommer seit Beginn der systematischen Aufzeichnungen war.

Die Hitze fand ich gar nicht so schlimm, die Dürre war unser Problem. Wie man dieses Jahr in Kaliforinien mit Entsetzen sehen musste, kann das Leben am und im Wald in einer Dürre tödlich sein. Darum kaufte der beste Ehemann von allen die unterschiedlichsten Bewässerungsysteme, um die Pflanzen und Bäume jenseits der Blumenbeete mit Wasser zu versorgen – gemäß meiner Theorie, dass bei einem Waldbrand unsere Bäume dann nicht sofort wie Zunder brennen würden und uns so genug Zeit bliebe, um zu fliehen. Aber selbst mit all diesen technischen Hilfsmitteln schien ich fast Tag (und Nacht) mit dem Wässern der Pflanzen beschäftigt zu sein. Da ich Zeit sparen wollte, verwendete ich zwei Gießkannen gleichzeitig, während die eine volllief, goss ich mit der anderen die Blumentöpfe. Das Schleppen von 10-Kilo-schweren Gießkannen konnte nicht lange ohne Folgen bleiben und Mitte August war es dann soweit, mein Rücken wollte nicht mehr. Meine Chiropractor-Schwester tat ihr Möglichstes und ich habe in den folgenden Wochen mehr Schmerzmittel genommen als in den letzen fünf Jahren zusammen, aber immer, wenn es mir besser ging, reichte eine falsche Bewedung und – zack! – fing alles wieder von vorne an. Während ich also zu Dauerpatientin unserer „Waldklinik“ mutierte, wanderten die Katzen nur von einer kühlen Stelle zur nächsten.

Und wenn ihr dachtet, dass im September alles vorbei war, dann irrt ihr euch! Auf der Plus-Seite muss man sagen, das wir unsere eigenen Zitronen und Oliven (!) ernten konnten und unser Granatapfel trug zum allerersten Mal Früchte. Unser Pflege-Kaktus wollte gar nicht mehr aufhören die schönsten Blüten zu produzieren und wir hatten die tollsten Sonnenblumen.

Vorweihnachtliche Grüße!
Sybilla

4 Responses to Weihnachts-Countdown: Tag 12 – 8

  1. … aber den Kätzchen geht es gut

  2. Die Geschichte mit dem Aufessen und dem Wetter basiert auf einer falschen Überlieferung. Jemand, der kein Plattdeutsch (oder Niederdeutsch wie es auf Hochdeutsch ja eigentlicht heißt) verstand, hat den Ausspruch wörtlich genommen, der, wenn man aufgegessen hatte, lautete: Givt good wedder. Auf Hochdeutsch, dann gibt es auch wieder etwas Gutes zu essen. Mit gutem Wetter hat das rein gar nichts zu tun. Schöne Weihnachten.

  3. Yes, despite all the calamities, the photos are gorgeous!!

  4. Your pictures are amazing!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.