Der MI5 – Mira

mira_2013_12_portraitWir wissen natürlich nicht genau, wann die Ms geboren wurden, aber die 5 sind mehr oder weniger gleich alt. Fangen wir also mit dem “M” im MI 5 an und mit Mira. Mira hatte ja das unglaubliche Glück, die Baggerattacke völlig unverletzt überstanden zu haben. Sie war ein neugieriges, mutiges kleines Kätzchen. Doch inzwischen macht sie uns Sorgen, denn sie ist völlig auf mich bezogen und lässt sich selbst von meinem Mann nur ganz gelegentlich anfassen. Wenn Fremde kommen ist sie sofort hinter dem Vorhang unter der Heizung. Ich hätte also damals berücksichtigen müssen, dass auch sie ein Trauma erlitten hat, wenn auch kein körperliches. Inzwischen bekommt sie Bachblüten, über den bisherigen Erfolg der Behandlung bin ich mir aber nicht sicher.

Bei mir ist sie die liebste Katze überhaupt: verschmust, verspielt und sie unterhält sich mit mir. Aber sie ist auch sehr eifersüchtig, möchte “ihr” Büro nur mit mir teilen und tyrannisiert ab und zu unseren Joschi. Im Gegenzug haben ihr Islay und der Eisbär den Garten verleidet und es gab eine Zeit, da wollte sie überhaupt nicht mehr nach draußen. Ich habe ihr dann zuerst erlaubt, auf die Terrasse im ersten Stock zu gehen und dann das Experiment gewagt, sie in den vorderen Garten zu lassen. Sie ist immer noch ultra vorsichtig, aber inzwischen steht sie morgens an der Haustür und möchte nach draußen – ein enormer Fortschritt. Auch wenn sie durch ihre Ausflüge selbstbewusster geworden ist und sich sogar ab und zu in den hinteren Garten wagt, verlässt sie dort die Terrasse nach wie vor nicht und hat die Kater immer im Auge. Aber wer weiß, vielleicht ist es irgendwann so weit, dass sie sich in jedem Teil des Garten sicher und wohl fühlt.