Kater

Nach fünf Jahren hat er sich doch einen festen Platz im Team verdient, oder? Unser „Kostgänger“ kommt und geht zwar wie er will, aber wenn er kann – und hungrig ist oder seine Batterien aufladen möchte – dann weiß er, dass er sich bei uns immer den Bauch vollschlagen oder in Ruhe in der Sonne liegen kann.

Kater verdankt seinen nicht gerade kreativen Namen einer Zeit, in der ständig schwarze Kater bei uns auftauchten (man erinnere sich an die Geschichte von Jaspars Doppelgänger). Anfänglich habe ich ihnen allen Namen gegeben, doch sie sind dann ebenso schnell wieder verschwunden, wie sie erschienen sind. Irgendwann hatte ich die Nase voll und von da an hießen alle Neuankömmlinge nur noch „Kater“. Nur dass ein gewisser Kater blieb uns treu. Ich habe mir schon mehrere Male überlegt, ob ich ihm nicht einen „richtigen“ Namen geben sollte. Kurzeitig waren „Buster“, „Bruiser“ oder auch „Thies“ im Gespräch, aber dann ist es bei Kater geblieben.

Kater ist immer noch scheu, aber wenn ich in der Hocke vor den Fressnäpfe sitze, dann stupst er mich gerne und ist begeistert, wenn ich ihm über den Kopf streiche.